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Die Sonne hilft beim
Energiesparen |
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Zur Nutzung der Sonnenenergie kommt es
übrigens nicht darauf an, ob sich die Sonne stets von ihrer besten Seite
zeigt. Schon die diffuse Strahlung bei bewölktem Himmel reicht aus, um die
Kollektoren zu erwärmen. Zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen
bringt die eingestrahlte Sonnenenergie pro Quadratmwattstunden (kWh). Das
entspricht einer Energiemenge von 90 bis 120 Litern Heizöl. Für einen
Vier-Personen-Haushalt reichen üblicherweise vier bis sechs Quadratmeter
Kollektorfläche aus. Die solarthermischen Anlagen arbeiten im
Grundsatz nach demselben Prinzip. Ähnlich wie ein in praller Sonne
geparktes Auto fangen die Solarkollektoren die Wärmestrahlung der Sonne
ein. Eine zirkulierende Trägerflüssigkeit transportiert diese
Wärme zum Warmwasserspeicher, der als Schichtspeicher ausgelegt ist. Das
heißt: In seiner ueter jedes Jahr etwa 900 bis 1200 Kilonteren
Hälfte befindet sich das Heizwendel der Solaranlage. Dieses erwärmt
das Wasser, das anschließend im Speicher nach oben steigt. Wenn in den
kälteren Monaten oder an Schlechtwettertagen die eingestellte Temperatur
für die Warmwasserbereitung über die Solarenergie nicht erreicht
werden kann, schaltet sich selbsttätig die Ölheizung
hinzu. Es gibt zwei Arten von Kollektoren. Flachkollektoren sind
wegen ihres vergleichsweise günstigen Quadratmeterpreises am meisten
verbreitet. Sie lassen sich aufgrund ihrer Bauweise relativ einfach in geneigte
Dachflächen integrieren. Vakuum-Röhrenkollektoren eignen sich
insbesondere für Dächer, die nicht optimal nach Süden
ausgerichtet sind. Weil sich ihre beweglichen Einzelröhren um ihre eigene
Achse drehen lassen, können sie auch in "Randlagen" möglichst viel
Sonnenlicht auffangen. (Quelle: IWO Institut
für wirtschaftliche Oelheizung e.V.) |
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